{"id":13,"date":"2010-03-31T20:56:45","date_gmt":"2010-03-31T18:56:45","guid":{"rendered":"http:\/\/folkertlenz.de\/blog\/shisha2010\/?page_id=13"},"modified":"2010-06-17T09:12:42","modified_gmt":"2010-06-17T07:12:42","slug":"projekt-skiexpedition-2010","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/folkertlenz.de\/blog\/shisha2010\/?page_id=13","title":{"rendered":"Die Expedition"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Deutsche Shisha Pangma Skiexpedition 2010<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor 30 Jahren haben erstmals Deutsche die Spitze des Himalaja-Gipfels Shisha Pangma (8.027 m) betreten. Auf den Spuren dieser Expedition startet im Fr\u00fchjahr 2010 abermals ein deutsches Team nach Tibet, um den niedrigsten aller 8000er zu besteigen. Das Vorhaben wird als Skiexpedition durchgef\u00fchrt. Das hei\u00dft: Mit Ski soll es m\u00f6glichst weit hinauf gehen. Wenn es die Verh\u00e4ltnisse erlauben, ist au\u00dferdem eine Skiabfahrt aus m\u00f6glichst gro\u00dfer H\u00f6he geplant. Einzelne Teilnehmer wollen nach Erreichen des Gipfels unter Umst\u00e4nden noch eine so genannte Speed-Begehung vom Basecamp aus anschlie\u00dfen. Die \u201eDeutsche Shisha Pangma Skiexpedition 2010\u201c ist kein Projekt eines kommerziellen Anbieters. Das Vorhaben wird als private Expedition in Eigenregie durchgef\u00fchrt. Das hei\u00dft auch: Tr\u00e4ger, F\u00fchrer oder Helfer gibt es am Berg oberhalb des Basislagers nicht. Eine \u201eehrliche\u201c Begehung also im so genannten alpinen Stil. Das bedeutet weiter: Es kommt kein k\u00fcnstlicher Sauerstoff beim Aufstieg zum Einsatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ablauf der Expedition:<br \/>\n<\/strong><strong>Zum Basislager<br \/>\n<\/strong>Am\u00a0Beginn steht eine Vorakklimatisierung. Einige Teilnehmer passen ihren Organismus im Wallis (Schweiz), andere in Nepal an die H\u00f6he an. Das Team trifft sich am 01. Mai 2010 in Nepals Hauptstadt f\u00fcr letzte Vorbereitungen. Im Anschluss \u2013 nach den n\u00f6tigen Formalit\u00e4ten \u2013 wird von Kathmandu aus das Basislager am Fu\u00dfe des Shisha Pangma angesteuert: Mit einer dreit\u00e4gigen Jeepfahrt nach Tibet und dem Grenz\u00fcbertritt nach China. Zwei N\u00e4chte im Basislager sollen bei der weiteren H\u00f6henanpassung helfen. M\u00f6glichst schnell wird dann das vorgeschobene Basislager (Advanced Base Camp\/ABC) in etwa 5.650 Meter H\u00f6he auf einem Mor\u00e4nenr\u00fccken am Gletscher errichtet. Yaks sollen den Materialtransport w\u00e4hrend des 30-Kilometer-Marsches erleichtern.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-79 alignright\" title=\"skizze-gipfelbereich\" src=\"http:\/\/folkertlenz.de\/blog\/shisha2010\/wp-content\/uploads\/2010\/04\/skizze-gipfelbereich.bmp\" alt=\"\" width=\"236\" height=\"259\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Aufbau der drei Hochlager (6350m, 6950m, 7350m)<br \/>\n<\/strong>Vom vorgeschobenen Basislager aus folgt der weitere Aufstieg zun\u00e4chst dem Shisha Pangma Gletscher. Dieser ist relativ flach. Nach einer etwas steileren Stufe auf einem kleinen Gletscherplateau wird Lager I auf 6.300 Meter aufgebaut. Hinauf zum Lager II auf etwa 6.950 Meter H\u00f6he geht es durch einen Gletscherkorridor unter der Shisha Pangma Nordflanke hindurch. Diese Etappe ist so wenig geneigt, dass bis hierhin auf jeden Fall die Ski zum Einsatz kommen k\u00f6nnen. Im oberen Teil des Korridors zieht eine 40 bis 45 Grad steile, felsdurchsetzte Firn- oder Schneeflanke bis in den Sattel unter dem Grat, welcher direkt zum Zentralgipfel hinaufzieht. Ob Aufstieg und Abfahrt mit Ski dort m\u00f6glich sind, wird nach den aktuellen Schneeverh\u00e4ltnissen der Saison entschieden. H\u00e4ufig kommt auf diesem Abschnitt blankes Gletschereis zum Vorschein. Dann muss der Aufstieg an Fixseilen erfolgen. Auf etwa 7.350 Meter H\u00f6he \u2013 im Windschatten eines Gratsporns \u2013 befindet sich dann der Platz f\u00fcr das Lager III. Von dort sind es noch rund 700 H\u00f6henmeter hinauf zum Hauptgipfel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gipfelaufstieg<br \/>\n<\/strong>Ab dem Lager III geht es auf der Ostseite des Grates bis in eine H\u00f6he von etwa 7.700 Meter. Ab hier zieht der Originalweg in die Flanke direkt unterhalb des in Ost-West-Richtung verlaufenden Gipfelgrats. Wenn die Schnee- und Lawinenverh\u00e4ltnisse es erfordern, dann muss der Aufstieg zur h\u00f6chsten Erhebung aber \u00fcber den Zentralgipfel erfolgen. Die Passage von dort bis auf den Hauptgipfel ist ausgesetzt. Unter Umst\u00e4nden m\u00fcssen hier abermals Fixseile eingerichtet werden. Besteht keine Schneebrettgefahr, dann ist der Aufstieg auf direktem Wege m\u00f6glich. Entlang dieser Variante soll auch die m\u00f6gliche Skiabfahrt folgen. Bei entsprechender Sicht sind vom Gipfel nicht nur zahlreiche 7.000er des benachbarten Langtang-Gebietes zu sehen, sondern auch weitere Himalaya-8.000er wie Cho Oyu, Lhotse, Makalu und nat\u00fcrlich der Mount Everest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>fol<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Shisha Pangma Skiexpedition 2010 Vor 30 Jahren haben erstmals Deutsche die Spitze des Himalaja-Gipfels Shisha Pangma (8.027 m) betreten. 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